Instagram NFT-Feature – Wie präsentierst Du sie auf Instagram?

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Instagram NFT-Feature

Was sind NFTs und wie präsentierst Du sie auf Instagram?

Das neue Instagram NFT-Feature ist Thema dieses Videos. Wir erklären euch was NFTs sind, wie sie funktionieren, ob sie sich lohnen und geben euch Praxisbeispiele für NFTs. Darüberhinaus schauen wir was rechtlich beim Verkauf noch unklar geregelt ist und ob es Kritikpunkte gibt.
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Was Twitter bereits schon im Januar eingeführt hatte, wird nun auch für Instagram Realität. Die Rede ist von NTF’s. Deshalb nutzen wir doch einmal die Gunst, um euch aufzuklären, was NFTs sind, warum diese immer populärer werden, ob Ihr euch dafür interessieren solltet und was man mit diesen nun auf Instagram machen kann.  Solltet Ihr jedoch Hilfe bei der Planung und Umsetzung eures Social Media Contents benötigen, dann schaut euch gerne mal auf unserer Social Media Agentur Seite um und vereinbart gerne dort direkt einen Termin. 

Was sind NFTs?

Nun aber zu den Basics rund um NFTs. NFT steht erst einmal für „Non-fungible Token“. Laut Definition ist es ein „kryptografisch eindeutiges unteilbares, unersetzbares und überprüfbares Token, das einen bestimmten Gegenstand, sei er digital oder physisch, in eine Blockchain repräsentiert“. Das sind erst einmal viele Fachbegriffe, die man nicht auf Anhieb verstehen muss. Diese dröseln wir für euch gleich noch einmal auf. Grob umschrieben, können NFTs aber als digitale Kunstwerke bezeichnet werden. Ähnlich wie ein Van Gogh Gemälde, ist dieses auch unersetzbar und überprüfbar. Woher aber der unfassbare Wert eines solchen Gemäldes kommt, das ist nur schwer zu erklären. Denn Kunst liegt bekanntlich immer im Auge des Betrachters. Das heißt ähnlich wie bei Kunstwerken, setzt sich der Preis aus anderen Faktoren zusammen, als bspw. der Preis von Gold oder Öl oder Kupfer. Der Kern der Definition zu NFTs ist die Blockchain. 

Instagram NFT-Feature - Die Blockchain erklärt

Einfach erklärt ist eine Blockchain eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen in einzelnen Blöcken. Dabei können neue Blöcke per kryptographischem Verfahren erstellt werden und an eine bestehende Kette angehängt werden. Was euch vielleicht geläufiger ist, ist die Kryptowährung Bitcoin, die die älteste Blockchain besitzt. Anders als Bitcoins, sind NFTs aber eben einmalig und nicht teilbar, was auf Bitcoins offensichtlich nicht zutrifft. Als kleiner Funfact am Rande – genau dieses Kriterium der Unteilbarkeit ist auch im Namen enthalten, denn “Non-Fungible” heißt übersetzt „nicht austauschbar“. Das heißt, ein NFT existiert nur ein einziges mal und kann nur als Ganzes erworben werden, also nicht wie bspw. Ethereum als Kryptowährung, das ist auch zu einem geringen Teil, also 0,05 Ethereum bspw. erwerben könnt.

Instagram NFT-Feature - Praxisbeispiele für NFTs

Zur besseren Verständlichkeit ein Praxisbeispiel. Dafür nehmen wir uns einmal den Berliner Rapper „Kool Savas“ vor. Eines seiner bekanntesten Lieder ist „King of Rap“. Zu diesem existierte bis Oktober 2021 auch noch das originale Textblatt, das er dann allerdings in einem Instagram Livestream verbrannte. Hintergrund der Aktion war, dass er damit aufmerksam machen wollte, dass dieses haptische Stück Kunst nun nicht mehr existiert, dafür aber in der digitalen Welt, als NFT Kunstwerk weiterlebt. Nun wird der ein oder andere vermutlich sagen: „Ja und, ist doch nur ein Blatt Papier“. Genauso könnte man auch argumentieren, wenn es um ein Picasso geht – „Es ist nur eine alte Leinwand mit Farben“. Doch das King of Rap NFT ging für stolze 30.000 € über die digitale Ladentheke des NFT Auktionshauses NIFTEE. Weiterverkauft wurde es dann im Anschluss für 150.000€. Eine Gewinnspanne also von 120.000€. Damit sollte, dann auch die Frage geklärt sein, ob diese sich lohnen. 

Adam Mosseri kündigt neues Instagram NFT-Feature an

Natürlich spielen da einige Faktoren mit rein, die es zu berücksichtigen gilt, wie bspw. den Bekanntheitsgrad. In dem Fall vom Kool Savas wäre es also ein physisch existierender Gegenstand, der digitalisiert wird. Ein anderer Beispiel, wären rein digitale Produkte, wie sie der Content Creator und Fotograf Paul Ripke anbietet. Hier handelt es sich um selbsterstellte 3D Modelle, die jeweils einen persönlichen Bezug widerspiegeln, wie bspw. die Freundschaft zu Materia, die Verbundenheit zu seiner eigenen Marke PaRi und vielem weiteren. Da nun hoffentlich grob klar geworden ist, was NFTs sind, kommen wir zur Frage, was das nun mit Instagram zu tun hat. Auch das Metaverse, von dem wir zuvor schon berichtet hatten, soll auf kurz oder lang zum NFT Marktplatz werden. Als erste Testphase, ist es nun für einige Künstler möglich auf Instagram ihre Kunstwerke zu präsentieren. Der Head of Instagram Adam Mosseri spricht auf Twitter davon, dass es möglich sein wird, erstellte, aber auch erworbene NFTs im Feed und in Stories zur Schau stellen zu können. Damit will man den Creatoren entgegen kommen, um Ihnen zu ermöglichen, Ihr Lebensunterhalt damit zu sichern.

Gibt es Kritikpunkte?

Doch um das Ganze auch von der anderen Seite zu betrachten, gibt es denn auch Schattenseiten der NFTs? Zuerst einmal werfen NFTs neue, rechtliche Fragen auf. In Deutschland ist bisher bspw. nicht geklärt, ob die Prägung eines NFTs selbst eine urheberrechtlich relevante Handlung darstellt. Daraus ergeben sich dann Folgefragen. Denn normalerweise überträgt man mit dem Verkauf eines seiner Werke nur die Nutzungsrechte, nicht die Urheberrechte. Wie sieht es aber mit NFTs aus? Eine weitere Frage ist, ob NFTs als Wertpapiere zu betrachten sind, womit sie unter die europäische Prospektverordnung fallen würden. Konkrete Kritikpunkte betreffen die langfristige Speicherung und die damit verbundene Frage, ob das möglich sei, sowie der enorme CO2-Fußabdruck, der durch die Erbringung der komplexen Rechenaufgaben und dem damit verbundene Stromverbrauch verursacht werden. Auch der Vorwurf einfacher Geldwäsche betreiben zu können, da es keinen objektiven Preis gibt und die Transaktionen anonym ablaufen, steht im Raum.
Dass der NFT Handel jedoch kein Nischengeschäft mehr ist, zeigen Firmen wie Nike, Microsoft, FC Bayern und die Formel 1, die bereits als Creator auf NFTs gesetzt haben. 

Gibt es Kritikpunkte?

Was ist eure Meinung dazu? Geht Instagram damit einen Schritt in die richtige Richtung oder denkt Ihr dass das sowieso in den nächsten Jahren wieder verpuffen wird und von der nächsten Kryptoidee abgelöst wird? Schreibt es uns in die Kommentare, wir sind gespannt. Falls Ihr in Social Media Fragen Hilfe benötigt, kontaktiert uns gerne. 

Haben Sie Fragen oder brauchen ein individuelles Angebot? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.


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