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Was ist ein Solopreneur? Worin unterscheidet sich dieser zum Freelancer oder Freiberufler? Wir klären auf, wo die Unterschiede liegen und erklären das Konzept des Solopreneurs.
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In diesem Artikel erklären wir euch, was ein Solopreneur ist und wo die Unterschiede z.B. zu einem Freelancer liegen. Der Begriff setzt sich aus dem Wort „Solo“ und „Entrepreneur“ zusammen. Als Solopreneur bezeichnet man einen allein agierenden Unternehmer, der seine Geschäftsbeziehungen meist online tätigt. Dabei führt er einen Ein-Mann-Betrieb, indem er der einzige Mitarbeiter ist. Diese Art der Unternehmung entstand vor allem durch die zunehmende Verbreitung und Entwicklung des Internets. Solopreneure sind dadurch auf keinen festen Standort fixiert und haben auch nur selten ein Büro. Diese Ortsunabhängigkeit wird oft von ihnen genutzt, um auf der ganzen Welt zu arbeiten und viel zu reisen. Im Gegensatz zur USA ist der Begriff hier in Deutschland noch relativ unbekannt, auch wenn das Konzept nicht neu ist.
Ein typisches Merkmal eines Solopreneurs ist, dass diese auf eine möglichst einfache Struktur, Anpassungsfähigkeit und leichte Umsetzbarkeit von Geschäftsmodellen setzten. Ihr Geschäftsmodell ist oft die Grundlage des eigenen Lebensmodells. Oder anders gesagt: Das Geschäftsmodell ist das Lebensmodell. Solo bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass Solopreneure alles immer völlig allein umsetzten. Im Gegenteil, denn auch wenn sie juristisch gesehen Einzelkämpfer sind, sind diese als Unternehmer oft sehr gut vernetzt. So werden häufig auch Aufgaben an externe Mitarbeiter oder Freelancer abgegeben, wobei sie dabei jedoch die volle Entscheidungsfreiheit behalten.
Häufig gestalten Solopreneure ihr eigenes Unternehmen so, dass es sich leicht skalieren lässt. So wird Wissen zum Beispiel nicht in Einzelunterricht vermittelt, sondern in Online-Kursen oder Büchern, welche sich unbegrenzt verkaufen lassen. Was unterscheidet denn jetzt einen Solopreneur von einem Selbstständigen? Dieser legt seinen Fokus besonders auf Geschäftsprozesse, die sich immer wieder optimieren und automatisieren lassen. Selbstständige und Freelancer dagegen arbeiten häufig für Kunden an einzelnen Projekten. Sie arbeiten gegen ein Honorar auf Vertragsbasis oder werden für ihre Projekte bezahlt. Das Arbeitspensum kann dadurch nur bedingt gesteigert werden, da nur eine begrenzte Anzahl von Aufträgen angenommen werden kann.
Es werden also Prozesse versucht so zu automatisieren, dass diese auch dann Geld einbringen, wenn sie selbst mit anderen Dingen beschäftigt sind. Deswegen liegt der Fokus bei Ihnen oft auf digitalen Produkten, auch wenn viele von Ihnen zusätzlich auch einzelne Aufträge annehmen. Der Übergang von einem Freelancer oder Selbstständigen zu einem Solopreneur ist aus diesem Grund oft fließend. Viele Selbstständige entscheiden sich auch für eine Mischform.
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