EU-Steuern in Shopify anlegen – Darauf gilt es zu achten

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EU-Steuern in Shopify anlegen

Das gilt es für die EU als Händler 2022 zu beachten

Wie du EU-Steuern in Shopify anlegen kannst und was es als EU Händler 2022 zu beachten gilt, das erfährst Du in diesem Shopify Tutorial. Wir erklären dir, wann die Mehrwertsteuer berücksichtigt werden muss und wann nicht.

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EU-Steuern in Shopify anlegen - So geht's

In diesem Video zeigen wir euch, wie Ihr in Shopify die Steuern anpasst und einstellt, die Ihr für ein Unternehmen in der EU benötigt. An der Stelle sei gesagt, dass wir mit diesem Video informieren wollen, jedoch keine steuerliche Rechtsberatung erteilen. Zuerst muss beachtet werden, dass es für dich als Händler in der EU mehr als zwei relevante Mehrwertsteuersätze gibt. 
Doch wann kommt welcher zum Tragen?

Die 4 Optionen

Das ist abhängig davon, ob es ein B2C oder B2B Kunde ist und in welchem Land sich dieser befindet. Aus diesen Variablen ergeben sich 4 Kombinationen. Die erste Option ist – „Der Kunde befindet sich im selben Land“. Hierbei wird nicht differenziert ob es sich um ein Unternehmen oder einen Endverbraucher handelt. Ihr müsst immer die Mehrwertsteuer ausweisen, wenn Ihr Umsatzsteuerpflichtig seid. Den Fall, dass Ihr Kleinunternehmer seid, lassen wir nun mal außen vor. Die zweite Option spaltet sich wiederum in eine dritte Option, denn wenn Ihr in ein anderes EU-Land verkauft, dann macht es einen Unterschied, ob es sich dabei um ein B2C oder B2B Kunden handelt. Bei Verbrauchern, kommt die Mehrwertsteuer hinzu, bei Unternehmen nicht. Die vierte Option, wo auch keine Mehrwertsteuer angewendet wird, ist der Fall, dass der Kunde sich in einem Nicht-EU Land befindet. 

EU-Steuern in Shopify anlegen - Zusammenfassung

Zusammengefasst heißt das also – im selben Land kommt die Mehrwertsteuer drauf, in weiteren EU-Ländern bei Endverbrauchern auch, bei Unternehmen nicht. Egal ob Unternehmer oder Endverbraucher im EU-Ausland – hier kommt auch keine Mehrwertsteuer zum tragen. Nun wissen wir, für welche Kunden wir die Mehrwertsteuer berechnen müssen. Doch wann liegt dieser bei 7%, wann bei 19% und gibt es noch andere Steuersätze?
Jetzt wird es etwas komplizierter, deshalb gut aufpassen. 

EU-Steuern in Shopify anlegen - Physische vs. Digitale Güter

Wir unterscheiden hierfür zwischen Physischen und Digitalen Gütern. Bestellt ein französischer End-Kunde bei euch ein physisches Produkt, berechnet Ihr den deutschen Steuersatz, also 19%. Überschreitet Ihr jedoch die EU-Lieferschwelle von 10.000€ die seit Juli 2021 gilt, dann wird die Umsatzsteuer des Landes in das Ihr verkauft fällig. Das bedeutet auch, dass eine Registrierung und eine Umsatzsteuer Voranmeldung von Nöten ist. 
Doch wie ist es nun mit digitalen Gütern, also Musik Downloads oder Software bspw. 
Hier gilt die Mehrwertsteuer des Kunden. Shopify selbst führt dazu folgendes Beispiel an. 
Wenn du beispielsweise ein niederländischer Händler bist und ein digitales Produkt an einen Kunden in Deutschland verkaufst, musst du dem Kunden den deutschen Mehrwertsteuersatz von 19 % berechnen.

Als Randinformation: Ob 19% oder 7% hat in unserem Fall nichts mit dem Land des Kunden zu tun, sondern mit den Produkten. Dazu solltest Du dich aber generell vorab informiert haben, ob dein Produktsortiment bspw. aus Büchern, Zeitschriften oder Konzerttickets besteht. 

So setzte du das in Shopify um

Doch wie setzt du das nun in Shopify um? 
Wie wir gelernt haben, muss nicht jeder Kunde die Mehrwertsteuer bezahlen. Von daher wäre es kontraproduktiv, die Mehrwertsteuer direkt bei den Preisen anzeigen zu lassen. Wie du das umgehst zeige ich Dir jetzt. Du gehst in deinem Shopify Backend in die Einstellungen und dort auf „Steuern und Zollgebühren“. Von Hause aus ist das Checkmark bei „Alle Preise werden inklusive Steuern angezeigt“ gesetzt. Das nehmen wir raus und speichern ab. Damit hältst Du dir die Möglichkeit offen für Verbraucher die Mehrwertsteuer zu berechnen und für Unternehmen nicht. Wir richten nun die Steuern für die physischen Güter ein. Dazu geht Ihr diesmal in den Einstellungsunterpunkt „Versand und Zustellung“. Hier erstellt Ihr ein neues Profil und darin eine neue Versandzone. Nun könnt ihr alle EU Länder auswählen, die noch nicht vorhanden sind. Nachdem Ihr abgespeichert habt, seht Ihr diese Länder auch in den Steuereinstellungen, klickt auf das Land drauf, das Ihr konfigurieren wollt und tragt nun den passenden Mehrwertsteuersatz ein.
Für die digitalen Güter ist die Einrichtung sogar noch einfacher. Gehe Dazu wieder in die Steuer- und Zoll Einstellungen und setze den Haken bei „Mehrwertsteuer auf digitale Produkte erheben“.

Shopify Agentur eBakery

Damit kennst du dich nun bestens aus, weißt welche Steuern zu erheben sind und wie du das Ganze für Shopify anwendest. Aber wie bereits erwähnt, wir geben dafür keine Gewähr und erteilen mit diesem Video auch keine Rechtsberatung. Wo wir als Shopify Agentur allerdings Experten sind, ist die Shop Einrichtung und Optimierung. Wenn du dabei Hilfe benötigst, melde dich gerne bei uns. 

Haben Sie Fragen oder brauchen ein individuelles Angebot? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.


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