Shopify Plus vs. Shopify

Wann benötigt man was? - Pros und Cons gegenübergestellt

In diesem Video vergleichen wir Shopify Plus vs. Shopify.
Wer benötigt Shopify Plus? Ab wie viel Umsatz macht es Sinn zu upgraden? Welche Funktionen kommen dann hinzu?
Gibt es auch Nachteile beim Shopify Plus Plan? All das erklären euch unsere Shopify Experten in diesem Video.

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Shopify Plus vs. Shopify - Wer benötigt was?

In diesem Artikel wollen wir uns der oft gestellten Frage widmen – Wann benötigt man Shopify Plus und wo liegen die Unterschiede zu den herkömmlichen Shopify Tarifen? Falls Ihr mit Shopify bisher noch nichts am Hut hattet, verlinken wir euch  unsere Shopify Playlist , dort sind wir zum einen detailliert auf die Shopify Funktionen eingegangen, haben uns andererseits aber auch Shopify Plus angeschaut. Kurz angerissen für alle Neueinsteiger – Shopify ist eines der meist genutzten Shopsysteme. Mehr als 1 Million Menschen vertrauen darauf und immerhin über 7.000 Marken verwenden Shopify Plus. 

Warum ist Shopify so erfolgreich?

Gründe dafür sind u.a., dass Shopify SaaS basiert ist – das heißt es funktioniert in der Cloud. Ihr müsst euch mit keinen Hosting Anbietern auskennen oder auseinandersetzen, innerhalb von 5 Minuten seid ihr angemeldet und könnt euren Shop einrichten, was wiederum ebenfalls sehr benutzerfreundlich aufgebaut ist und im Prinzip für simple Shops keinerlei Programmierkenntnisse voraussetzt. Hört sich zu schön an, um wahr zu sein? Dann schaut gerne mal in unser Video „Shopify in 12 Minuten einrichten“ rein, in dem wir nämlich genau das getan haben. Doch wo liegen nun die Unterschiede zwischen Shopify Pro und Shopify Plus? Schaut man sich diese Übersicht an, dann wird deutlich, dass es erst einmal einen saftigen Preisunterschied gibt.

Shopify Plus vs. Shopify - Wo liegt die Umsatzgrenze?

Ob man nun 29$ oder 2000$ im Monat zahlt, ist dann ja eine komplett andere Hausnummer. Deswegen können wir vorab schon mal sagen, wenn Ihr gerade erst mit Shopify startet und ein paar Artikel verkauft, dann reicht Shopify Basic erst einmal vollkommen aus. Es kursiert in Experten-Kreisen eine gewisse Umsatzzahl, die man jährlich einnehmen sollte, unter der Shopify Plus sich in der Regel nicht lohnt. Diese Spanne geht von 800.000 – 1.5 Mio $. Das heißt unter 800.000$ eher nicht in Erwägung ziehen. Doch was rechtfertigt diese hohen Monatsgebühren?  Zum einen sehen wir als Aushängeschild erstmal Gymshark / Heinz und Steven Madden, mittlerweile setzen aber auch Persönlichkeiten wie Kylie Jenner, Victoria und David Beckham sowie Adele auf die Shopify Premium Alternative. Eines der stärksten Features von Shopify Plus ist der customizable Checkout Prozess. 

Shopify Plus vs. Shopify - Wo liegen die Vorteile?

Dieser deckt in der Standard Shopify Version nämlich alle nötigen Schritte ab, sieht aber immer standardmäßig aus, wie man hier sehen kann. Vergleicht man dieses Standardlayout mit dem Adele Checkout, wird deutlich, dass dieser komplett anders aussieht. So kann man also seinen eigenen Checkout komplett individualisieren und ihn UX-basiert optimieren. Und wie wichtig ein einwandfreier Checkoutbereich ist, haben wir bereits in unseren Videos zuvor erläutert. Das Schlimmste, was euch nämlich passieren kann, ist der Kaufabbruch eines kaufwilligen Kunden. Neben dem Aspekt spielt auch der B2B Handel eine wichtige Rolle. So unterstützt Shopify Plus bspw. die Erstellung eines Großhandelskanals oder im Englischen Wholesale Channel, wozu wir ebenfalls ein eigenes Video gemacht haben.

Weitere Vorteile

Doch auch wenn ihr nur im B2C Handel tätig seid, aber eben viele einzelne Shops verwalten wollt, gibt euch Shopify Plus die Möglichkeit, mit einem Admin Account beliebig viele einzelne Shops zu verwalten. Des Weiteren könnt Ihr beliebig viele Mitarbeiter Accounts erstellen, was selbst im Shopify Advance Tarif auf 15 Konten beschränkt wäre. Für Unternehmen in deren Branche die Einwilligung ihrer Kunden per Unterschrift eine erforderliche Maßnahme ist, bietet Shopify Plus eine E-Signature Funktion an, wodurch diese ganz einfach am PC verrichtet werden kann. 
Ihr habt außerdem mehr gestalterische Möglichkeiten, könnt eure CI in jeglichen Bereichen wie bspw. dem Checkout umsetzen und euren Kunden ein Augmented Reality Shopping Erlebnis bieten. Ihr bezahlt außerdem keine Transaktionsgebühren und profitiert vom Shopify eigenen Workflow System Shopify Flow, mit dem Ihr ohne Programmierkenntnisse Workflows einrichten könnt, wie bspw. dass Kunden, die mehr als einen bestimmten Betrag bezahlen, automatisch als VIP gekennzeichnet werden. Und zu guter Letzt stehen euch auch noch mehr Apps im Shopify Store zur Verfügung. Auch dazu haben wir ein eigenes Video gemacht, in dem wir die Top 5 Shopify Plus Apps vorgestellt haben. 

Die Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Shopify Plus für Händler gedacht ist, die bereits an die 800.000$ Jahresumsatzgrenze heranreichen. Der monatliche Abo Preis von 2000$ muss ja auch wieder eingespielt werden. Was euch dann aber geboten wird ist die Möglichkeit der Individualisierung in jeglichen Bereichen. Vom Checkout bis hin zu Designs für Produktseiten. Ihr könnt beliebig viele Mitarbeiteraccounts anlegen und wenn gewünscht von einem Account aus mehrere Shops gleichzeitig steuern und anpassen. Solltet Ihr B2B Händler sein, lohnt sich auf jeden Fall ein genauerer Blick. Doch bevor Ihr den Schritt geht, kann eBakery/wir euch nur raten, euch noch einmal vorab genauestens von einem Shopify Partner beraten zu lassen. Gerne übernehmen wir von eBakery das für euch. Vereinbart dazu einfach hier einen Termin.  

Für kleinere oder neu gestartete Online Shops reichen die normalen Shopify-Tarife häufig aus. Wenn der Shop überschaubare Prozesse hat und keine besonderen Anforderungen an mehrere Shops, individuelle Checkout-Abläufe oder umfangreiche Automatisierungen bestehen, bietet Shopify bereits eine solide Grundlage. Ein Wechsel zu Shopify Plus sollte deshalb nicht allein aufgrund des Umsatzes erfolgen, sondern anhand der tatsächlich benötigten Funktionen.

Entscheidend ist weniger eine feste Umsatzgrenze als die Komplexität des Geschäfts. Shopify Plus wird interessant, wenn beispielsweise mehrere Shops verwaltet, internationale Märkte bedient, umfangreiche B2B-Prozesse abgebildet oder individuelle technische Anforderungen umgesetzt werden sollen. Auch ein stark wachsendes Bestellvolumen kann ein Grund sein, die zusätzlichen Möglichkeiten von Shopify Plus zu prüfen.

Wenn der Standard-Checkout bestimmte Anforderungen Ihres Unternehmens nicht abbilden kann, bietet Shopify Plus deutlich mehr Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung und Anpassung. Dadurch können beispielsweise Markenauftritt und bestimmte Abläufe stärker auf die eigenen Kunden und Geschäftsprozesse abgestimmt werden.

Bei mehreren Shops kann die getrennte Verwaltung schnell unübersichtlich werden. Shopify Plus bietet einen Organisations-Adminbereich, über den mehrere Shops zentral verwaltet werden können. Das kann besonders für Unternehmen interessant sein, die unterschiedliche Länder, Marken oder Vertriebskonzepte über mehrere Shopify-Shops abbilden.

Shopify Plus bietet zusätzliche Möglichkeiten für B2B- und Wholesale-Strukturen. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit, einen separaten Großhandelsbereich innerhalb der Shopify-Umgebung aufzubauen. Welche Funktionen tatsächlich benötigt werden, hängt jedoch von Preislogik, Kundengruppen, Bestellprozessen und den gewünschten Schnittstellen ab.

Mit zunehmendem Wachstum steigen häufig auch die Anforderungen an Automatisierung, Benutzerverwaltung, internationale Shops, Schnittstellen und Bestellprozesse. Shopify Plus bietet zusätzliche Möglichkeiten, solche Abläufe zu strukturieren und zu automatisieren. Über Shopify Flow lassen sich beispielsweise bestimmte Prozesse anhand definierter Bedingungen automatisieren.

Wenn immer mehr Mitarbeiter Zugriff auf den Shop benötigen, können die Benutzerbeschränkungen regulärer Shopify-Tarife zum Thema werden. Shopify Plus bietet deutlich umfangreichere Möglichkeiten für Mitarbeiterkonten und eignet sich daher auch für Unternehmen mit größeren Teams und unterschiedlichen Verantwortungsbereichen.

Für Unternehmen mit mehreren Ländern oder Märkten kann die Verwaltung einzelner Shops sehr aufwändig werden. Shopify Plus ermöglicht es, mehrere Shops über eine zentrale Organisationsstruktur zu verwalten. Dadurch lassen sich internationale Shops Strukturen besser koordinieren, während einzelne Shops weiterhin an die jeweiligen Märkte angepasst werden können.

Shopify Plus bietet zusätzliche Möglichkeiten für individuelle Integrationen und Automatisierungen. Über API-Schnittstellen können beispielsweise ERP-, CRM- oder Buchhaltungssysteme angebunden werden. Mit Shopify Flow lassen sich außerdem wiederkehrende Prozesse automatisieren, ohne dass für jeden Workflow eine individuelle Programmierung erforderlich ist.

Eine Entscheidung sollte nicht allein anhand des Umsatzes oder der monatlichen Kosten getroffen werden. Sinnvoll ist eine Analyse der bestehenden Prozesse: Wie viele Shops und Märkte werden benötigt? Gibt es B2B-Anforderungen? Müssen Checkout- oder Workflows individuell angepasst werden? Wie viele Mitarbeiter arbeiten am System und welche Schnittstellen sind erforderlich? Erst wenn diese Anforderungen mit den zusätzlichen Funktionen von Shopify Plus abgeglichen wurden, lässt sich der tatsächliche Nutzen realistisch einschätzen.

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      Mohamed Ali Oukassi

      Gründer & Inhaber von eBakery

      Mohamed Ali Oukassi ist Gründer und Inhaber von eBakery und seit 2009 im E-Commerce tätig. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen E-Commerce, ERP-Systeme, Odoo, JTL, Shopify, Shopware, SEO, künstliche Intelligenz und digitale Geschäftsprozesse.

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