TikTok Steuern – Darauf solltet Ihr achten

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TikTok Steuern

Geld verdienen mit TikTok, aber achtet auf die Steuern

Dieses “TikTok Steuern“-Tutorial trägt das Motto: Geld verdienen mit TikTok, aber achtet auf die Steuern. Wir erklären euch, wie man überhaupt mit TikTok Geld verdienen kann, doch auch, was es steuerlich zu beachten gilt. Zu Gast ist unser Experte und Steuerberater Thomas Matisheck.

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TikTok Steuern - Vorwort

In dieser Folge erwartet euch mal wieder ein euch eventuell bereits bekannter Gast und Experte. Denn diese Folge ist eine Steuerfolge und somit haben wir Thomas Matisheck mit ins Boot geholt. Wenn auch Ihr als Musiker, Influencer oder Onlinehändler euch von ihm beraten lassen wollt, ist in der Videobeschreibung seine Website verlinkt, auf der Ihr dann einen Termin mit ihm vereinbaren könnt. Bevor ich loslege und euch erst einmal etwas zu den TikTok Einnahmen erzähle, möchte ich noch eine weitere Neuerung ankündigen. Ab sofort habt Ihr die Möglichkeit von exklusivem eBakery eCommerce und Onlinemarketing Content zu profitieren. Wie das fragt Ihr euch? Wir haben eine Kanalmitgliedschaft für den eBakery YouTube Kanal eingerichtet, mit der Ihr für 99 Cent Mitglied werden könnt und somit Zugang erhaltet. Damit unterstützt Ihr die Produktion unserer Videos und erhaltet zeitgleich weiteren Mehrwert. 

Was ist TikTok?

Nun aber back to the topic. Wie passt das Thema TikTok und Steuern zusammen? 
Für all diejenigen, die eher weniger auf Social Media Plattformen unterwegs sind eine kurze Erklärung. Bei TikTok handelt es sich um eine Social Media Plattform, auf der überwiegend Kurzvideos hochgeladen werden. Anfangs waren das ausschließlich Tanz- und Lipsynch-Videos. Mittlerweile gibt es kaum eine Branche die auf TikTok nicht vertreten ist. Comedians, Anwälte, Fotografen, und und und. Das bedeutet, es wird nicht nur Unterhaltungs Content, sondern teils auch Lehrcontent geboten, was vermutlich damit zusammenhängen kann, dass aktuell bis zu 10 Minuten lange Hochkant-Videos hochgeladen werden können. Und wo viele aktive Zuschauer und viele Branche vertreten sind, sind auch Werbetreibende nicht weit. Daher kann man auf TikTok mit der richtigen Reichweite, durchaus beachtliche Summen verdienen. Und da schließt sich der Kreis, denn diese Einnahmen müssen natürlich ab einem gewissen Punkt versteuert werden. Doch dazu erzählt euch Thomas im Anschluss mehr. Wir wollen vorab noch klären, womit man auf TikTok nun Geld verdienen kann. 

Geld verdienen mit TikTok

Fangen wir doch mal beim Sponsoring an. Bspw. durch Product Placements profitieren Brands, sowie Content Creator. 
Das heißt ein Startup, das eine neue Trinkflasche für Sportler entwickelt hat, sucht nun aktiv auf TikTok nach Creatorn mit einer hohen Follower Anzahl und einer guten Engagement Rate, die Sport Content produzieren. Dann kann die Kommunikation entweder per Geschäftsemail, DM oder aber auf dem Creator Marketplace vonstatten gehen. Letzteres ist eines der 5 Methoden des TikTok Creator Next Programms, um als Creator Geld zu verdienen. Hierbei handelt es sich um eine von TikTok bereitgestellte Plattform, auf der Unternehmen gezielt nach Influencern suchen können. Doch Creator Next umfasst noch weitere Möglichkeiten Geld auf TikTok verdienen zu können. 
Ab 1000 Abonnenten hat man die Möglichkeit live zu streamen. Innerhalb dieses Streams können die Zuschauer dem Streamer Trinkgeld und Live-Geschenke zukommen lassen. Doch hier ist der erste Haken, direkte Trinkgelder können erst ab 100.000 Follower angewendet werden. Von daher müsst Ihr als kleiner TikToker mit den Live-Geschenken vorlieb nehmen, die dann zu Geld umgewandelt werden können. Eine ähnliche Funktion gibt es dann auch für Videos –  die Videogeschenke. Womit deine Zuschauer und Fans dich dann für deine Videos belohnen können. Aber auch hier ist ein Kriterium die 100.000 Abo Hürde. 

TikTok unabhängige Methoden zum Geld verdienen

Seit 2020 besteht sogar die Möglichkeit sich von TikTok selbst bezahlen zu lassen, mithilfe des TikTok Creative Fonds. Vergütet wird hier allerdings mit 2 – 4 Cent pro 1000 Viewes. 
Das heißt Ihr müsst da schon einige Menschen mit erreichen, damit sich das lohnt. Doch es gibt für euch auch unabhängig vom Creator Next Programm die Möglichkeit Geld zu generieren. 
Eine Option wäre Affiliate Marketing. Das wird von TikTok selbst innerhalb des TikTok Shop Seller Centers angeboten oder aber auch von externen Anbietern, wie Adtraction. Hier erhältst Du von Unternehmen einen Affiliate Link, den du dann ab 1000 Abonnenten als deine Website in deiner Bio einbinden kannst. Nun heißt es durch Content diesen Link bewerben. Für jeden Verkauf durch diesen Link erhältst Du Provision. Eine andere Möglichkeit für etabliertere Creator wäre der Verkauf eures Merchs. Setzt hier auf Shopify als Shopsystem, könnt Ihr diesen mit TikTok verbinden und den TikTok Shop verwenden, um eure Produkte auf eurer heimischen Plattform zu bewerben. 

TikTok Steuern mit Thomas Matisheck

Ihr seht also, dass es unzählige Möglichkeiten gibt, auf TikTok Geld zu verdienen. Das bringt Möglichkeiten, aber auch Pflichten mit sich. Denn wie bei jeder gewerblichen Tätigkeit, seid Ihr steuerpflichtig. Das heißt, Ihr müsst die Einnahmen versteuern, könnt aber auch bestimmte Ausgaben, wie die Kamera, Laptops oder Stative absetzen. Was es dabei zu beachten gilt, das verrät euch jetzt Thomas Matisheck. 

TikTok Steuern - Ist man als TikToker Unternehmer?

Hallo und herzlich Willkommen wieder zurück zum Thema Steuern. Heute geht es um das Thema TikTok und für alle, die mich noch nicht kennen, mein Name ist Thomas Matisheck, ich bin Steuerberater, zertifizierter Berater für E-Commerce und habe somit meinen Schwerpunkt auf Onlinehändler, Influencer und alles was also dazu gehört. Und TikTok erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit und deswegen ist immer die Frage: Ab wann bin ich denn jetzt hier Unternehmer.
Grundsätzlich ist man erstmal Unternehmer, wenn man eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeiten nachhaltig ausübt. Das heißt, wollt ihr also Einnahmen über TikTok generieren, seid Ihr der grundsätzlich erst einmal Arbeitnehmer und damit stellt sich dann einfach die Frage: Muss ich denn eine Gewerbeanmeldung abgeben? Bin ichselbstständig? Wie ist das eigentlich zu handhaben?
Da ist es eigentlich relativ eindeutig. Also in den meisten Fällen so rund 90 – 95% sind einfach die Influencer die auf TikTok unterwegs sind auch gewerblich tätig. Heißt also, ihr müsst eine Gewerbeanmeldung abgeben. Es sei denn ihr seid vielleicht Künstler, Musiker oder der gleichen. Dann könnte es sein, dass ihr das unterlassen könnt. Ist aber in den meisten Fällen, wie gesagt, nicht der Fall. Spätestens wenn er dann in den Bereich Produkte verkauft oder Merchandise anbietet oder sowas,  seid ihr dann raus aus der Selbständigkeit. Also grundsätzlich erstmal ein Gewerbe anmelden.

Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Dann hat jeder von euch, ganz egal ob ihr künstlerisch tätig seid oder ein Gewerbe habt, ein Fragebogen zur steuerlichen Erfassung abzugeben. Damit werdet ihr dann beim Finanzamt registriert.
Füllt diesen gewissenhaft aus. Die Punkte “Umsätze” und “zu erwartende Gewinne” werden halt immer geschätzt. Das ist so eine kleine Glaskugel. Da müsst Ihr einfach halt schauen, womit rechnet ihr. Lieber ein bisschen konservativer rechnen, als zu viel. Denn aufgrund dieser Angaben, werden Steuervorauszahlungen in der Regel festgesetzt. Also macht das sehr sehr sorgfältig.
Was ihr bitte absolut nicht vergessen dürft ist die Umsatzsteuer ID, die Ihr unbedingt beantragen solltet. Die ist für euch im Onlinhandel / imE-Commerce immer wesentlich. Denn ihr habt immer wieder mit ausländischen Dienstleistern zu tun, ausländischen Plattformen und so weiter,  wo ihr euch als Unternehmer kenntlich machen müsst und das geht normalerweise nur über die Umsatzsteuer ID.
Habt ihr sie nicht, führt das eher zu viel mehr Nachteile,  wie Vorteilen Aber dazu sprecht bitte mit einem Steuerberater.
Meine Empfehlung wäre es, sie unbedingt mit zu beantragen.

Die TikTok Steuern - Die Umsatzsteuer

Jetzt kriegt ihr irgendwann eure Steuernummer und eure Umsatzsteuer ID und ihr fangt an. Dann ist einfach immer die Frage: Welche Steuern habe ich hier eigentlich, welche Steuern muss ich beachten?
Und das sind im ersten Step die Umsatzsteuer und die Einkommensteuer und dann wahrscheinlich die Gewerbesteuer zum Schluss.
Wass unterliegt erst einmal der Umsatzsteuer?
Eigentlich fast alle Einnahmen. Habt ihr Merchandise Artikel, unterliegen die der Umsatzsteuer. Kriegt ihr eine Provision dafür dass Ihr gewisse Produkte präsentiert, unterliegt das der Umsatzsteuer. Kriegt ihr Provisionen für Gutscheincodes oder Ahnliches unterliegt dass der Umsatzsteuer.
Habt ihr ein Sponsor? Auch hier präsentiert ihr vielleicht irgendwas, wenn auch im Hintergrund und dann unterliegt das der Umsatzsteuer. 
So ein bisschen raus fallen die Donations. Diese unterliegen meistens nicht der Umsatzsteuer. Das liegt aber daran dass keine Gegenleistung erfolgt. Bekommt ihr aber zum Beispiel auch Geschenke, ein Produkt was ihr präsentiert und behalten könnt, unterliegt das der Umsatzsteuer. Könnt ihr in einem Hotel kostenlos übernachten, ist das in der Regel eine Gegenleistung für etwas und unterliegt auch der Umsatzsteuer, also da bitte noch mal vorsichtig sein. Die meisten Dinge unterliegen einfach der Umsatzsteuer. Es kommt einfach im Einzelfall darauf an, wann es vielleicht mal nicht der Umsatzsteuer unterliegt und das sind meistens einfach diese Donations oder wenn ihr ein Präsent geschenkt bekommt. Die Versteuerung übernimmt dann der Schenker. Dann kann das halt auch sein, dass es einfach kein umsatzsteuerlicher Vorgang und auch kein einkommensteuerliches Vorkommen für euch ist. Aber das muss man dann immer dokumentieren. Geht in der Regel bitte davon aus, dass es der Umsatzsteuer unterliegt und kalkuliert das mit ein.

Die TikTok Steuern - Ertragsteuern

Ein nächster großer Punkt sind die Ertragsteuern, sprich Einkommensteuer und Gewerbesteuer. Da kann man erst mal sagen, grundsätzlich lösen nur Gewinne diese Steuern aus. Macht ihr also Verluste und das wird auch nachhaltig, kann es irgendwann dazu führen, dass diese Verluste steuerlich auch gar nicht mehr anerkannt werden. Dann spricht man von Liebhaberei. Das passiert halt immer dann, wenn dauerhaft,  also über einen gewissen Zeitraum kein Totalüberschuss, also ein Gewinn erwirtschaftet wird. Vielleicht aufgrund zu hoher Kosten, aber davon gehen wir nicht aus. Wir gehen davon aus, dass Ihr erfolgreich seid, also unterliegen die Gewinne die Ihr erwirtschaftet der Einkommensteuer. Und erwirtschaftet ihr einen Gewinn von über 24.500 Euro, das ist der Freibetrag, darüber fällt auch Gewerbesteuer an. Weil die Gewerbesteuer hat so ein bisschen ihren “Schrecken” verloren. Denn die Gewerbesteuer wird bei der Einkommensteuer zum Großteil angerechnet. Je nachdem in welcher Gemeinde ihr lebt kann es einfach sein, dass der Hebesatz der Gemeinde ist, vielleicht so hoch ist, dass keine vollständige Anrechnung erfolgt. Aber ein Großteil der Gewerbesteuer wird angerechnet. Von daher ist es natürlich nicht schön aber ist nicht mehr so dramatisch wie es mal gewesen ist. Bedeutet also bildet bitte Rücklagen. Dafür legt vielleicht 30% eures Gewinnes erst einmal beiseite, damit Ihr nicht böse überrascht werden, wenn es dann doch zur Steuernachzahlung kommt. Das wäre einfach sehr ärgerlich und dann kommt es meistens auch gewaltig. Gerade wenn es gut läuft, wenn vielleicht mehrere Jahre nacheinander veranlagt und dann hat man so eine Welle von Steuern die man vor sich herschiebt. Das ist nicht schön. Deswegen, bildet Rücklagen, damit ihr das auch nachhaltig leisten könnt. Dann achtet auch darauf dass ihr die Einnahmen alle erklärt. Denn die Finanzverwaltung kriegt Kontrollmitteilung von anderen Finanzämtern oder auch von ausländischen Marktplätzen etc., sodass wenn ihr Einnahmen nicht erklärt, dass durchaus auffallen kann. Also bitte bitte seid hier ganz transparent und erklärt alle eure Einnahmen.

Welche Ausgaben könnt Ihr geltend machen?

Was sind denn nun überhaupt klassische Ausgaben?
Damit ihr überhaupt ein Feeling dafür bekommt, was kann man als Betriebsausgabe geltend machen.
Grundsätzlich sagt der Gesetzgeber dort – Betriebsausgabe ist alles das was nötig ist, um den Betrieb zu unterhalten, sprich alles das was man direkt zuordnen kann. Klingt total simpel, in der Praxis stößt es aber immer wieder auf Unverständnis, weil gewisse Dinge halt dann immer wieder eingeschränkt werden. Ein klassisches Beispiel: Ausgaben sind das Smartphone, wenn ihr auf TikTok unterwegs seid. Damit macht man ganz oft einfach ja entsprechende Videos, Bilder und dergleichen. Also ist das Smartphone eine Betriebsausgabe. Die laufenden Kosten des Smartphones hingegen, da muss man so ein bisschen vorsichtig sein. Die sind nicht komplett Betriebsausgaben, sondern nur zu einem gewissen Anteil und dem muss man dann ermitteln.
Denn ihr telefoniert hin und wieder mal privat mit dem Smartphone, surft privat im Internet und dann sagt der Gesetzgeber ganz allein sollten das nicht Betriebsausgabe sein.
Ihr nutzt es ja auch privat also.
Kamera, Mikrofone, Licht, Software, Tools – also das ganze Equipment das ist natürlich Betriebsausgabe. Ist nicht immer alles direkt sofort in dem Jahr wo Ihr es bezahlt habt absetzbar. Manche Dinge werden auch auf mehrere Jahre verteilt. Grundsätzlich bis 800 Euro sind aber im Jahr der Anschaffung sofort Absetzbar. Es kommt auch so ein bisschen darauf an, was für ein Wirtschaftgut ist das. Also nicht verwundert sein, wenn manche Dinge sich einfach nur über die Zeit zu Aufwand entwickeln bei euch in der Steuererklärung und nicht sofort den Gewinnen mindern.
Dann Laptop, Computer, Tablets, Internetverbindung und so weiter – natürlich auch das ist Betriebsausgaben.

Wie sieht es mit Kleidung aus?

Dann überlegt euch zum Beispiel wenn ihr immer wieder bestimmte Kleidung präsentiert, so könnte das unter Umständen auch zur Betriebsausgabe führen. Aber bei Kleidung ist einfach der Gesetzgeber sehr sehr pingelig und sagt meistens, das unterliegt der privaten Lebensführung. Aber nehmen wir mal an ihr habt ein gewisses Cosplay-Outfit, womit ihr immer wieder unterwegs seid und das Outfit kommt wieder und wieder wieder in euren Videos vor. Dann ist es tatsächlich eine Betriebsausgabe.
Ansonsten wenn ihr so wie ich jetzt einfach nur ein Poloshirt oder dergleichen anzieht, ist es oftmals keine Betriebsausgabe, wird also nicht als solches anerkannt. Es sei denn ihr habt auch so wie ich z.B ein Logo drauf für Werbezwecke etc., dann schon. Also Kleidung ist sehr differenziert zu betrachten. 

TikTok Steuern - Die Reisekosten

Dann Reisekosten ist auch so ein Dauerbrenner, klassischerweise bei Influencern, TikToker, Content Creator und so weiter.
Ja, wenn sie betrieblich veranlasst sind können Reisekosten auch steuermindernd geltend gemacht werden. Also als Betriebsausgabe. Aber habt bitte eine Reisedokumentation, dass klar und eindeutig daraus hervorgeht, wo seid ihr eigentlich gewesen, was war der Anlass, was war der betriebliche Teil.
Vielleicht habt Ihr ja sogar einen Vlog oder dergleichen, dass Ihr darüber dann einfach dann das dokumentieren könnt.
Aber ich würde tatsächlich auch eine kleine Zusammenfassung schreiben, ablegen, dann weiß man auch nach zwei – drei – vier -fünf Jahren, wenn die Betriebsprüfung kommt, was ist denn da gewesen und kann es dann noch mal beweisen. Es ist nicht allein damit getan dass es im Rahmen der Gewinnermittlung mit Abgabe der Steuererklärung durchgeht. Nein, sondern dass es im Rahmen einer Betriebsprüfung einer Überprüfung standhält, also müsst ihr dort mit dem dokumentieren. 

Steuerfalle Arbeitszimmer

Zu guter Letzt das klassische Arbeitszimmer.
Klar auch das kann eigentlich geltend gemacht werden.
Immer unter bestimmten Voraussetzungen. Aber das Arbeitszimmer kann auch zu einer Steuerfalle werden.
Nämlich immer dann, wenn es euer Eigentum ist.
Habt ihr also eine Wohnung die euch gehört ganz alleine, nicht mit eurem Partner zusammen oder ein Haus vielleicht sogar was auch euch alleine gehört, so kann dieses Arbeitszimmer zur Steuerfalle werden. Beim Haus geht es auch natürlich, wenn ihr das gemeinsam mit eurem Partner vielleicht gekauft habt.
Bei der Wohnung auch. Dann ist es aber ein bisschen mit den Flächen eher schwieriger. Achtet bitte eben drauf.
Arbeitszimmer ja, kann geltend gemacht werden, auch die ganze Ausstattung ist Arbeitszimmers, aber das Arbeitszimmer kann immer zur Steuerfalle werden. 

TikTok Steuern - Zusammenfassung

Fassen wir das also noch einmal zusammen. In den meisten Fällen ist eine Gewerbeanmeldung von Nöten. In jedem Fall müsst Ihr aber den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen. In diesem müsst Ihr eure zukünftigen Einnahmen einschätzen. Füllt diesen auf jeden Fall gewissenhaft aus, da auf Grundlage dessen Steuervorauszahlungen berechnet werden. Da es als Influencer sein kann, dass Ihr mit internationalen Unternehmen zu tun habt, beantragt direkt eine Umsatzsteuer-ID. Steuern die euch betreffen könnten wären die Umsatzsteuer und die Ertagsteuern, wozu u.a. die Einkommens- und Gewerbesteuer zählen.  

Die Umsatzsteuer betrifft jeden, die Gewerbesteuer nur diejenigen, die über 24.500€ jährlich kommen. Auf der anderen Seite hat euch Thomas erläutert, was Ihr alles als Ausgaben deklarieren könnt. Wozu definitiv Equipmentkosten und wenn es sich um eine Geschäftsreise handelt, auch Reisen zählen können. Eingeschränkt absetzbar sind Handykosten und Internetkosten. Ihr seht also der Teufel steckt im Detail. Wenn Ihr also auf der sicheren Seite sein wollt, kontaktiert einen Steuerberater und geht das einmal mit diesem durch. Wenn Ihr gerade in diesem Bereich Social Media Influencer oder im Bereich eCommerce tätig seid, können wir euch nur Thomas Matisheck empfehlen.

Social Media Agentur eBakery

Wir hoffen euch mit diesem Video einen Überblick über Steuern im Social Media Bereich gegeben zu haben. Solltet Ihr eher spezifischere Fragen im Bereich TikTok haben, helfen wir euch als Social Media Agentur gerne weiter. Vereinbart dazu direkt hier einen Termin. 

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